Kultureller Austausch ist eine lustige Sache … wie damals vor 35 Jahren, als mein spanischer katholischer Vater im Urlaub war. Ihm wurde sein Kaffee von einem hübschen, frei denkenden, nominell protestantischen Amsterdamer Mädchen namens Antje serviert. Und damit kombinierten sich die Kulturen. Ein paar Jahre später war ich, David de Mar, das Ergebnis dieses kulturellen Austausches. Ich glaube, ich bin nette Mischung der beiden.

Auch bei meiner Arbeit muss ich die Kulturen betrachten und wie sie interagieren. Ich arbeite im Computerbereich und ich blogge über IT-Sicherheit. In der heutigen globalen Kultur gibt es eine herrliche Freiheit des Wissens – und das ist wirklich ein Recht, das streng verteidigt werden muss. Vor allem im Hinblick auf gewisse Persönlichkeiten in Regierungsstellen und solchen, die mit internationalen Angelegenheiten und der Hochfinanz zu tun haben, ist es von entscheidender Bedeutung, dass Transparenz und Rechenschaftspflicht eingehalten werden können. Wir haben das Recht zu wissen, was sich auf unser Leben auswirkt, auf unsere Wirtschaft, unsere Freiheiten.

Aber auf der anderen Seite haben wir alle das Recht an Privatsphäre. Wir sollten in der Lage sein, unabhängig zu arbeiten, ohne dass Big Brother jede unserer Aktivitäten beobachtet, sei es finanziell, arbeitsbezogen, beim Entspannen oder einfach bei jeder simplen privaten Angelegenheit. Es ist ein Teil der IT-Sicherheit.

Zu Hause haben wir unsere eigene Internetverbindung, aber falls nicht, benutzen wir öffentliche Netzwerke. Dabei sollten wir aber immer sicherstellen, dass wir uns ordentlich abmelden und alles schließen, an dem wir gearbeitet haben. Aber irgendwie scheint es so zu sein, dass wenn wir kostenloses WLAN verwenden, wir gerne unsere Privatsphäre und Sicherheit vernachlässigen. Zum Beispiel, beim Warten am Flughafen müssen wir wahrscheinlich die WLAN-Cookies akzeptieren, die unser Browserverhalten analysieren. Während das als rationales Sammeln von Daten angesehen werden kann um die Dienstleistungsangebote zu verbessern, geht es aber auch darum, persönliche Daten zu sammeln – eine Verletzung der Privatsphäre, der wir offiziell zugestimmt haben.

Also, denk’ daran, wenn du das nächste Mal kostenloses WLAN verwendest, dass Big Brother die Rechnung bezahlt.

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